LINSE - Lichtspielkunst in Segeberg

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Archiv 2026

Alle Filme liefen im CinePlanet5, Oldesloer Straße 34, Bad Segeberg (Tel.: 04551-7100).
Di 13. Januar 17.30 und 20 Uhr
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Zweigstelle

Komödie

Regie: Julius Grimm

mit: Sarah Mahita (Resi) · Nhung Hong (Sophie) · David Ali Rashed (Philipp ) · Julian Gutmann (Michi) · Beritan Balci (Mel)

Deutschland 2025 | 99 Minuten | ab 6

Eine junge Frau klaut die Asche ihres verstorbenen Freundes, um sie in den Bergen zu verstreuen. Doch ein tödlicher Autounfall befördert sie und ihre Clique direkt in eine bayerische Jenseitsbehörde, wo eine absurde Bürokratie über ihre Schicksale entscheidet. Das will die Verstorbene aber nicht hinnehmen, lässt sich als Praktikantin beim Hausmeister der Behörde anstellen und sinnt auf Wege, wieder auf die Erde zurückzukehren. Die Coming-to-Death-Komödie wirkt durch die Wirren ihrer Liebesgeschichte etwas überladen. Die Kombination aus heruntergedimmter Wes-Anderson-Ästhetik und einem spielfreudigen Darstellerensemble überzeugt jedoch mit viel Witz als bildstarke Komödie über Tod, Liebe und Selbstbestimmung. - Ab 14.

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Di 20. Januar 17.30 und 20 Uhr
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Das perfekte Geschenk

Komödie

Regie: Raphaële Moussafir

mit: Mélanie Doutey (Julie) · Chantal Lauby (Françoise) · Gérard Darmon (Michel) · Camille Lellouche (Charlotte) · Vanessa Guide (Océane)

Frankreich 2024 | 84 Minuten | ab 0

Zwei Tage vor Weihnachten wird eine alleinstehende Französin zum Geburtstag von ihrer Familie überrascht und mit deplatzierten Geschenken überhäuft, obwohl sie Präsente nicht ausstehen kann. Bei ihrer Schwester sorgt ein gedankenloses Mitbringsel sogar für eine handfeste Ehekrise. Die unterschiedlichen Episoden des luftigen Reigens aus Schenken und Beschenktwerden finden erst am Weihnachtsfeiertag zusammen. Eine auf eingängige Unterhaltung gebürstete Komödie, die ihre anvisierte Bissigkeit nie erreicht und sich in läppischen Scheinproblemen verliert. - Ab 14.

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Di 27. Januar 17.30 und 20 Uhr
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Dann passiert das Leben

Drama

Regie: Neele Leana Vollmar

mit: Anke Engelke (Rita) · Ulrich Tukur (Hans) · Lukas Rüppel (Tom) · Maria Hofstätter (Gitti) · Markus Hering (Edwin)

Deutschland 2025 | 123 Minuten | ab 6

Die Ehefrau eines Schuldirektors fühlt sich durch den bevorstehenden Ruhestand ihres Mannes bedroht. Nach 35 gemeinsamen Jahren ist ihre Beziehung längst in kalter Routine erstarrt. Das Drama seziert das Leben dieses Paars mit lakonischer Präzision. Dialoge und Situationen sind anfangs von leiser Komik, doch schon bald mehren sich düstere Vorzeichen. Ein tragischer Unfall stülpt dann allzu bemüht Dramatik über die Tristesse. Ein Kammerspiel im Zwischenreich von Vertrautheit und Entfremdung, das von zwei aneinander gebundenen Menschen und deren verbliebenen Möglichkeiten erzählt. - Ab 16.

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So 1. Februar 11 Uhr
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Neujahrsempfang mit Film:
Miroirs No. 3

Drama

Regie: Christian Petzold

mit: Paula Beer (Laura) · Barbara Auer (Betty) · Matthias Brandt (Richard) · Enno Trebs (Max) · Philip Froissant (Jakob)

Deutschland 2025 | 86 Minuten | ab 12

Ein Autounfall im Berliner Umland, bei dem ihr Freund stirbt, führt eine junge Klavierstudentin ins Haus einer fremden Frau, die sie mit mütterlicher Fürsorge umgibt. In der Rolle einer Tochter findet sie neue Kraft, und auch die ältere Frau, die von einem schweren Verlust gezeichnet ist, erwacht zu neuem Leben, was ihre zerrüttete Familie wieder zusammenwachsen lässt. Doch die Illusion ist nur von kurzer Dauer. Der mit großer Sensibilität fotografierte Film erzählt eine spätsommerliche Heilungsgeschichte, leicht und ohne konzeptuellen Überbau. Ganz will der Film seinem Mosaik auftauender Gefühle aber doch nicht trauen, sodass vieles sowohl durch Blicke als auch durch Worte angedeutet und damit gedoppelt. - Ab 14.

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Di 3. Februar 17.30 und 20 Uhr
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Stiller

Drama

Regie: Stefan Haupt

mit: Albrecht Schuch (James Larkin White) · Paula Beer (Julika Stiller-Tschudy) · Max Simonischek (Staatsanwalt Rolf Rehberg) · Marie Leuenberger (Sibylle Rehberg) · Stefan Kurt (Verteidiger Bohnenblust)

Schweiz/Deutschland 2024 | 99 Minuten | ab 12

In den 1950er-Jahren wird ein US-Amerikaner bei einer Reise in die Schweiz festgenommen. Zeugen meinen in ihm einen sieben Jahre zuvor verschwundenen Bildhauer wiederzuerkennen, der in eine Politaffäre verwickelt war, doch der Mann streitet alles ab. Staatsanwalt und Pflichtverteidiger versuchen die Sache zu klären, doch selbst Frau und Freunde des Verschwundenen können die Identität des Festgenommenen nicht beschwören. Die Adaption des gleichnamigen Romans von Max Frisch strafft die Vorlage geschickt und kreist auf zwei Zeitebenen um schillernde, nicht endgültig festgeschriebene Identitäten. Die Inszenierung arbeitet Geist und Kolorit der Zeit sorgsam heraus und kann sich auf hervorragende Darsteller verlassen. - Ab 14.

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Do 5. Februar 19:30 Uhr
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Mit Filmgespräch:
Ich sterbe, kommst du?

Drama

Anschließend: Filmgespräch mit Elke Hoffmann, Hospizverein Segeberg e.V. und Karsten Wendt, Hospiz Lebensweg, Bad Oldesloe

Regie: Benjamin Kramme

mit: Jennifer Sabel (Nadine) · Barbara Philipp (Renate) · Hildegard Schroedter (Marion) · Carlos Moselewski · Axel Werner

Deutschland 2025 | 97 Minuten | ab 12

Eine unheilbar an Brustkrebs erkrankte Frau zieht in ein Hospiz, um dort ihre letzten Tage zu verbringen. Während sich ihre Familie – auch ihr kleiner Sohn – zunehmend von ihr zurückzieht, erlebt sie in Begegnungen mit Pflegerinnen und Mitbewohnern kurze Momente des Trosts. Der Film schildert schnörkellos den langsamen, unausweichlichen Prozess des Sterbens, mit all seiner sozialen Isolation und den psychischen Herausforderungen. Zugleich fängt er den Alltag einer mit großem Feingefühl arbeitenden Einrichtung ein. Trotz einer teils lockeren Dramaturgie überzeugt er durch seinen präzisen Blick und nähert sich der Ungeheuerlichkeit der eigenen Vergänglichkeit unsentimental und authentisch. - Sehenswert ab 14.

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Di 10. Februar 17.30 und 20 Uhr
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Das Verschwinden des Josef Mengele

Biopic

Regie: Kirill Serebrennikov

mit: August Diehl (Josef Mengele) · Max Bretschneider (Rolf) · David Ruland (Hans Sedlmeier) · Friederike Becht (Martha) · Mirco Kreibich (Alois Mengele)

Frankreich/Deutschland/Mexiko/Uruguay/Lettland 2025 | 135 Minuten | ab 12

Der berüchtigte NS-Kriegsverbrecher und Lagerarzt von Auschwitz-Birkenau Josef Mengele ist nach dem Krieg untergetaucht. Unter falschem Namen lebt er mit Hilfe eines weit verzweigten Netzwerks von Kollaborateuren in Südamerika und entgeht über Jahrzehnte hinweg erfolgreich der Strafverfolgung. Das biografische Drama zeichnet die historischen Stationen Mengeles akribisch nach, kontrastiert sie mit seinem unbeschwerten Leben zur NS-Zeit, und kulminiert in einer Auseinandersetzung des alten Mannes mit seinem Sohn. Dabei bekommt der mit Schwarz-weiß-Bildern und suggestivem Sounddesign arbeitende Film aber jenseits des unter Hochdruck agierenden Hauptdarstellers den Charakter von Mengele nicht zu fassen und bleibt auf Gemeinplätze über das Monster im Menschen beschränkt. - Ab 16.

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Di 17. Februar 17.30 und 20 Uhr
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Jane Austen und das Chaos in meinem Leben

Komödie

Regie: Laura Piani

mit: Camille Rutherford (Agathe Robinson) · Pablo Pauly (Félix) · Charlie Anson (Oliver) · Annabelle Lengronne (Chéryl) · Liz Crowther (Beth)

Frankreich 2024 | 98 Minuten | ab 0

Eine Liebhaberin der Romane von Jane Austen arbeitet in einem Pariser Buchladen und träumt von der großen Liebe und einem Leben als Schriftstellerin. Als sie bei einem Schreibwettbewerb einen Aufenthalt in der Jane-Austen-Writers-Residenz in England gewinnt, könnte beides in Erfüllung gehen. Doch dann sorgen plötzlich zwei Männer und eine Schreibblockade für reichlich Chaos in ihrem Leben. Eine romantische Komödie als liebenswert ironischer, leichthändig inszenierter Mix aus „Bridget Jones“ und „Stolz und Vorurteil“, gefilmt in leuchtenden Farben und märchenhafter Atmosphäre. - Ab 14.

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Di 24. Februar 17.30 und 20 Uhr
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Franz K.

Biopic

Regie: Agnieszka Holland

mit: Idan Weiss (Franz Kafka) · Peter Kurth (Hermann Kafka) · Katharina Stark (Ottla Kafka) · Sebastian Schwarz (Max Brod) · Carol Schuler (Felice Bauer)

Tschechien/Deutschland/Polen 2025 | 128 Minuten | ab 16

Eine filmische Biografie des tschechischen Schriftstellers Franz Kafka mit einem nicht-chronologischen, kaleidoskopartigen Zugang: Zentrale Aspekte aus seinem Leben wie das schwierige Verhältnis zum Vater, das eintönige Arbeitsleben, die gespaltene Aufnahme seiner literarischen Werke und seine gequälten Beziehungen zu Frauen werden aufgegriffen, wobei Kafkas Schwester Ottla und sein Freund Max Brod als Erzählerfiguren fungieren. Der experimentelle, durch die Jahrzehnte springende Zugriff erweist sich in manchen Sequenzen als effektvoll, in anderen aber auch als vordergründig und unsubtil. Zudem bewegt sich der Film fast ausschließlich auf bereits vielfach erforschtem Gelände. - Ab 16.

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Di 3. März 17.30 und 20 Uhr
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22 Bahnen

Drama

Regie: Mia Maariel Meyer

mit: Luna Wedler (Tilda) · Zoë Baier (Ida) · Jannis Niewöhner (Viktor) · Laura Tonke (Andrea) · Zoe Fürmann (Marlene)

Deutschland 2025 | 102 Minuten | ab 12

Eine Mathematikstudentin, die mit ihrer alkoholsüchtigen Mutter und ihr jüngeren Schwester in einer tristen Kleinstadt lebt, hält mit ihrer Fürsorge und Beständigkeit das prekäre Familienleben zusammen. Raum für sich selbst findet sie nur im Schwimmbad, wo sie einem mysteriösen jungen Mann begegnet, der wie sie stets 22 Bahnen schwimmt. Als ihr eine Promotionsstelle angeboten wird, die sich mit ihrem bisherigen Alltag kaum vereinbaren lässt, gerät sie in innere Not. Die Adaption eines erfolgreichen Romans hält sich eng an die Vorlage und kreist um Verantwortung und Schuld, Traum und Trauma, ohne sich zu einer eigenständigen Interpretation aufzuschwingen. Die Qualität des Films resultiert größtenteils aus der Leistung der drei Hauptdarstellerinnen, die den Figuren Komplexität und Widersprüchlichkeit verleihen. - Ab 14.

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Di 10. März 17.30 und 20 Uhr
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Amrum

Coming-of-Age-Film

Regie: Fatih Akin

mit: Jasper Billerbeck (Nanning) · Laura Tonke (Hille Hagener) · Lisa Hagmeister (Tante Ena) · Kian Köppke (Hermann) · Lars Jessen (Opa Arjan)

Deutschland 2024 | 93 Minuten | ab 12

Ein zwölfjähriger Junge versucht in den letzten Kriegstagen auf der Nordseeinsel Amrum, für seine Mutter ein Stück Weißbrot mit Butter und Honig aufzutreiben, wofür er die raren Zutaten bei den Insulanern eintauschen muss. Auf seiner Tour bemerkt er, wie tief die ideologische Spaltung die Menschen entzweit. Der Film nach den Jugenderinnerungen von Hark Bohm lebt von seinen stimmungsvollen Bildern und einem prägnanten Darstellerensemble. Die Grausamkeit der Kriegsjahre und die Gräueltaten des NS-Regimes blitzen nur am Rande auf. Als erzählerische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus funktioniert er deshalb nur bedingt, als kurzweiliger, stimmungsvoll gefilmter Jugendfilm aber durchaus. - Ab 14.

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Di 17. März 17.30 und 20 Uhr
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Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Drama

Regie: Wolfgang Becker

mit: Charly Hübner (Micha Hartung) · Christiane Paul (Paula Kurz) · Leon Ullrich (Alexander Landmann) · Leonie Benesch (Natalie Hartung) · Thorsten Merten (Harald Wischnewsky)

Deutschland 2025 | 113 Minuten | ab 6

Ein vor dem Bankrott stehender Videothekenbetreiber aus Berlin avanciert 2019 durch eine kleine Flunkerei unfreiwillig zum Ex-DDR-Helden und verliebt sich zugleich in eine Staatsanwältin. Er soll als Eisenbahner im Jahr 1984 dafür gesorgt haben, dass eine S-Bahn aus Ost-Berlin mit 127 DDR-Bürgern in den Westen gelangte. Der letzte Kinofilm des 2024 verstorbenen Regisseurs Wolfgang Becker ist eine schwungvolle Filmsatire über einen tragikomischen Hochstapler wider Willen. Die ideenreiche, von einem spielfreudigen Ensemble umgesetzte Komödie setzt markante Akzente, indem sie Auswüchse der Medienindustrie, deutsch-deutsche Empfindlichkeiten und Rituale der Erinnerungskultur kritisch hinterfragt. - Ab 12.

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Di 24. März 17.30 und 20 Uhr
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Song Sung Blue

Drama

Regie: Craig Brewer

mit: Hugh Jackman (Mike/Lightning) · Kate Hudson (Claire/Thunder) · Ella Anderson (Rachel) · Hudson Hensley (Dayna) · King Princess (Angelina)

USA 2025 | 133 Minuten | ab 12

In den 1980er-Jahren begegnen sich bei einer Musikveranstaltung in Wisconsin, auf der Amateure musikalische Legenden imitieren, ein Automechaniker, der für den Musiker Neil Diamond schwärmt, und eine lebensfrohe Sängerin. Die beiden werden ein Paar und gehen als Diamond-Tribute-Band „Lightning and Thunder“ auf Tournee. Doch dann ereilen sie unerwartete Schicksalsschläge. Eine auf wahren Begebenheiten beruhende unterhaltsame Mischung aus Biopic und Musikfilm, die in der ersten Hälfte durch perfekt nachempfundene Auftritte des Duos überzeugt, um dann ins Fahrwasser eines Melodrams zu münden. Dieses ist hochemotional und kann der dank der leidenschaftlichen Hauptdarsteller gleichfalls überzeugen. - Ab 14.

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Di 31. März 17.30 und 20 Uhr
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Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren

Dokumentarfilm

Regie: Wilfried Hauke

mit: Sofia Pekkari (Astrid Lindgren) · Tom Sommerlatte (Sture Lindgren)

Schweden/Deutschland 2025 | 103 Minuten | ab 12

Vor ihrem Durchbruch als Kinderbuchautorin mit „Pippi Langstrumpf“ (1945) führte Astrid Lindgren (1907-2002) während des Zweiten Weltkriegs Tagebücher, in denen sie auch Gedanken und Ängste über das Kriegsgeschehen und ihre Arbeit in der Postzensur notierte. Der Dokumentarfilm setzt die erst posthum veröffentlichten Aufzeichnungen mit Spielszenen sowie mit Interviews mit Lindgrens Nachfahren um und widmet auch den Problemen in ihrem Privatleben viel Aufmerksamkeit. Dem formal routiniert erzählten Film geht es insbesondere um die Notizen, die Astrid Lindgren als mitfühlenden, politisch denkenden Menschen zeigen, der Nazi-Deutschland und die Sowjetunion mit Sorge und Abscheu betrachtete und Empathie gegenüber den Kriegsopfern bezeugte. Die unaufgeregte Machart lässt sich dabei auch als Huldigung an die reflektierte Haltung Lindgrens begreifen. - Ab 14.

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Di 7. April 17.30 und 20 Uhr
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Im Schatten des Orangenbaums

Drama

Regie: Cherien Dabis

mit: Saleh Bakri (Salim) · Cherien Dabis (Hanan) · Mohammad Bakri (Sharif) · Adam Bakri (junger Sharif) · Maria Zreik (Munira)

Zypern/Palästinensergebiete/Deutschland/Katar/Saudi-Arabien/Jordanien/Griechenland 2025 | 146 Minuten | ab 12

Sieben Jahrzehnte im Leben einer palästinensischen Familie: 1948 bombardieren paramilitärische Truppen Jaffa und vertreiben die Palästinenser aus ihren Wohnungen. Der Großvater wird verhaftet, seine Frau verlässt mit den Kindern Jaffa und geht ins Westjordanland. 30 Jahre später geht noch immer ein Riss durch die Familie: Der Vater versucht sich an die Verhältnisse anzupassen, während sich sein Sohn radikalisiert. Ein kraftvolles Familienepos, in der die bekannte palästinensische Perspektive auf die Entstehung des Nahost-Konflikts den Hintergrund für die Entwicklung der Figuren darstellt. Lebendig wirkt der Film vor allem durch klug gezeichnete, schillernde Figuren, die eigentlich nur ein normales Leben führen wollen. - Ab 14.

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Di 14. April 17.30 und 20 Uhr
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Eddington

Drama

Regie: Ari Aster

mit: Joaquin Phoenix (Sheriff Joe Cross) · Pedro Pascal (Bürgermeister Ted Garcia) · Emma Stone (Louise) · Austin Butler (Vernon Jefferson Peak) · Deirdre O'Connell (Dawn)

USA 2025 | 150 Minuten | ab 16

Im Sommer 2020 lösen die Corona-Schutzmaßnahmen in einer Kleinstadt in New Mexico einen Konflikt zwischen dem liberalen Bürgermeister und dem Sheriff auf, der sich zum Kämpfer gegen „abgehobene Eliten“ stilisiert. Während die Präsenz von Demonstranten und einem Sektenführer die Lage weiter anheizt, führt die wachsende Gewaltbereitschaft des Sheriffs wie auch großer Teile der Stadt zu einer Eskalation von unfassbaren Ausmaßen. Eine satirische schwarze Komödie mit Westernanleihen, die in einem bleihaltigen Höllentrip mündet. In der ausfransenden Handlung sind manche Stränge schwächer als andere, die kompromisslose Inszenierung einer sich verselbständigenden Paranoia bewirkt gleichwohl einen frappierenden Wiedererkennungseffekt. - Ab 16.

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Di 21. April 17.30 und 20 Uhr
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Therapie für Wikinger

Drama

Regie: Anders Thomas Jensen

mit: Mads Mikkelsen (Manfred) · Nikolaj Lie Kaas (Anker) · Sofie Gråbøl (Margrethe) · Lars Brygmann (Lothar) · Søren Malling (Werner)

Dänemark/Schweden 2025 | 116 Minuten | ab 16

Nach fünfzehn Jahren hinter Gittern kehrt ein Mann zu seinem Bruder zurück, der als einziger weiß, wo die Beute aus einem Raubüberfall versteckt ist. Doch der Bruder ist psychisch stark gehandicapt und kann sich nur noch bruchstückhaft erinnern. Um seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, suchen sie nahe ihrem Elternhaus im Wald nach dem Schatz, wo sie es auch mit einer Reihe anderer gestörter Persönlichkeiten zu tun bekommen. Der zwischen Tragik und Situationskomik in vielen Nuancen schillernde Film geizt nicht mit expliziter Gewalt, lässt hinter dem Wahnwitz der Figuren aber immer wieder deren emotionale Traumatisierungen in der Kindheit aufscheinen. Allen blutigen Knalleffekten zum Trotz geht es um eine ernste Auseinandersetzung mit Themen wie Identität und Anderssein. - Ab 16.

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Di 28. April 17.30 und 20 Uhr
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Sentimental Value

Drama

Regie: Joachim Trier

mit: Renate Reinsve (Nora Borg) · Inga Ibsdotter Lilleaas (Agnes Borg Pettersen) · Stellan Skarsgård (Gustav Borg) · Elle Fanning (Rachel Kemp) · Anders Danielsen Lie (Jakob)

Norwegen/Dänemark/Schweden/Deutschland/Frankreich 2025 | 133 Minuten | ab 12

Nach dem Tod ihrer Mutter müssen sich zwei Schwestern mit ihrem lange abwesenden Vater, einem Filmregisseur, arrangieren, der nach der Beerdigung plötzlich auftaucht. Der möchte seine ältere Tochter für die Hauptrolle in einem autobiografischen Film gewinnen. Als diese ablehnt, engagiert er eine Hollywood-Schauspielerin an ihrer Stelle. Der Film verwebt Trauer und Familienkonflikt zu einem vielschichtigen Drama, in dem Realität, Theater und Film immer wieder ineinander übergehen. Durch Spiegelungen, scheinbar authentische Räume und trickreiche Perspektiven wird das Thema der Echtheit radikal infrage gestellt. Ein raffiniert gebautes Spiel über die therapeutischen Zuschreibungen von Kunst, deren manipulative, aber schöpferische Kraft Wahrhaftigkeit eher erschafft als abbildet und gerade darin tröstet. - Sehenswert ab 14.

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Di 5. Mai 17.30 und 20 Uhr
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Silent Friend

Drama

Regie: Ildikó Enyedi

mit: Tony Leung Chiu-Wai (Tony) · Luna Wedler (Grete) · Enzo Brumm (Hannes) · Marlene Burow (Gundula) · Sylvester Groth (Anton)

Ungarn/Frankreich/Deutschland 2025 | 147 Minuten | ab 6

Als 2020 die Corona-Pandemie ausbricht, sitzt ein asiatischer Neurowissenschaftler auf dem Campus der Uni Marburg fest. In der Isolation wendet er sich, inspiriert von einem alten Gingkobaum im Botanischen Garten, der Wahrnehmung und Kommunikation von Pflanzen zu. Seine Geschichte wird mit zwei anderen Schicksalen verquickt, deren Zeuge der prächtige Baum wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts kämpft eine Botanik-Studentin mit patriarchalen Vorurteilen, und in den 1970er-Jahren lernt ein Student eine Kommilitonin kennen, die sich für die Kommunikation von Pflanzen begeistert. Der mit 35mm- und 16mm-Material sowie digital gedrehte Film verschränkt diese Zeitebenen zu einem zarten Hohelied auf die Fähigkeit, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu erkennen und neugierig nach einer Horizonterweiterung zu streben. Dabei glänzt er mit einer durchdachten Bildsprache und mit einem feinen Sinn für Humor. - Sehenswert ab 14.

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Di 12. Mai 17.30 und 20 Uhr
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Hamnet

Biopic

Regie: Chloé Zhao

mit: Jessie Buckley (Agnes) · Paul Mescal (William Shakespeare) · Joe Alwyn (Bartholomew) · Emily Watson (Mary) · Sam Woolf (Bernardo)

Großbritannien/USA 2025 | 126 Minuten | ab 12

Anfang 1580er-Jahre erhört Agnes Hathaway aus der kleinen Stadt Stratford-upon-Avon das Werben des Lateinlehrers William Shakespeare und bekommt mit ihm drei Kinder. Auch wenn sich der angehende Bühnenautor oft in London aufhält, verläuft das Familienleben glücklich, bis der Sohn Hamnet an der Pest stirbt. Die Trauer verarbeitet Shakespeare in seinem Drama „Hamlet“. Das großartig fotografierte und in den Hauptrollen eindringlich gespielte Melodram imaginiert das Ehe- und Familienleben Shakespeares sowie dessen fiktionale Verarbeitung. Bisweilen wird dabei aber etwas viel Schicksals- und Todessymbolik bemüht, um die tragische Geschichte emotional zu grundieren. - Ab 14.

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Di 19. Mai 17.30 und 20 Uhr
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Wuthering Heights - Sturmhöhe

Drama

Regie: Emerald Fennell

mit: Margot Robbie (Catherine Earnshaw) · Jacob Elordi (Heathcliff) · Hong Chau (Nelly Dean) · Alison Oliver (Isabella Linton) · Shazad Latif (Edgar Linton)

Großbritannien/USA 2026 | 137 Minuten | ab 16

Eine sehr freie Adaption des klassischen Romans von Emily Brontë über die fatale Liebesgeschichte zwischen einer englischen Gutsbesitzertochter und einem von allen verachteten Außenseiter, der Rache schwört, als sie einen anderen heiratet. Die Verfilmung verschiebt den Fokus von psychologischer Entwicklung und Klassenaspekten hin zu der Wechselbeziehung von Sex, Abhängigkeit und Zerstörung. Bar jeder Subtilität, setzt der Film auf visuellen Exzess mit grellen Schauwerten, Groschenästhetik und verruchtem Anstrich. Im Kern aber bleibt er zahm und hochkontrolliert, da er neben der verhängnisvollen Seite der Liebe auch die romantische miterzählen will. - Ab 16.

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So 24. Mai 17 Uhr
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Lehrer Schmidt - bis auf Weiteres beurlaubt

Biopic

ein Film von Johannes Hoffmann

und Charlotte Düwell & Regina Otto-Gerull

und vielen Schülerinnen & Schülern

basierend auf den Verhörprotokollen von 1937

Deutschland | 45 min

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Di 26. Mai 17.30 und 20 Uhr
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Das Flüstern der Wälder

Dokumentarfilm

Regie: Vincent Munier

mit: Margot Robbie (Catherine Earnshaw) · Jacob Elordi (Heathcliff) · Hong Chau (Nelly Dean) · Alison Oliver (Isabella Linton) · Shazad Latif (Edgar Linton)

Frankreich 2026 | 100 Minuten | ab 0

Der französische Dokumentarfilmer Vincent Munier streift mit seinem Vater, einem Wald-Experten, sowie seinem Sohn durch die moosbedeckten Wälder der Vogesen, um Tiere wie Füchse, Rehe und das Auerhuhn zu beobachten und zu belauschen. Dabei überlässt er meist seinem Vater das Wort für Gedanken über die Schönheit von Flora und Fauna, deren Lebensraum durch den Menschen bedroht ist. Ein auditiv und bildlich spektakulär inszenierter Dokumentarfilm, der streckenweise aber allzu bemüht ist, die Natur mit Worten einzufangen und in eine arg gekünstelte Generationen-Geschichte einzuhegen. Wo er sich dem Staunen überlässt, vermag der Film tief zu beeindrucken und zum Nachdenken anzuregen. - Ab 12.

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Di 2. Juni 17.30 und 20 Uhr
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Marty Supreme

Komödie

Regie: Josh Safdie

mit: Timothée Chalamet (Marty Mauser) · Gwyneth Paltrow (Kay Stone) · Odessa A'zion (Rachel Mizler) · Kevin O'Leary (Milton Rockwell) · Koto Kawaguchi (Koto Endo)

USA 2025 | 150 Minuten | ab 12

New York, im Jahr 1952: Ein junger Schuhverkäufer möchte professioneller Tischtennisspieler werden und versucht seinem Ziel so gewitzt wie rücksichtslos und egoistisch näher zu kommen. Ein Schuldenberg und ein anstehendes Match mit seinem Konkurrenten in Japan fordern seinen Erfindungsreichtum schließlich besonders heraus. Zwischen Sportlerdrama und Schelmenstück erzählt der Film mit inhaltlichen Abschweifungen, originellen Einfällen und einer anachronistischen Musikauswahl von einem, der in der Nachkriegszeit hoch hinauswill. Die Stärke des atemlos inszenierten Werks liegt in der markanten Präsenz seiner Figuren und den ständigen Reibungen, die das Drehbuch zwischen ihnen entfacht. - Sehenswert ab 14.

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Di 9. Juni 17.30 und 20 Uhr
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Gelbe Briefe

Drama

Regie: Ilker Çatak

mit: Özgü Namal (Derya) · Tansu Biçer (Aziz) · Leyla Smyrna Cabas (Ezgi) · Ipek Bilgin (Frau Güngör) · Aydın Işık (Salih)

Deutschland/Frankreich/Türkei 2024 | 128 Minuten | ab 12

Ein Ehepaar aus der türkischen Theaterszene bringt als Regisseur und Hauptdarstellerin gemeinsam ein Stück auf die Bühne. Doch nach der Premiere verlieren beide durch staatliche Willkür ihre Arbeit. Auch gesellschaftlich steht ihre Existenz immer mehr auf dem Spiel. Sie müssen bei Verwandten unterschlüpfen und sich der Frage stellen, ob sie klein beigeben oder ihre künstlerische Freiheit bewahren wollen. Das Politdrama erzählt davon, wie ein autoritäres Regime widerständige Denkweisen unterdrückt und sein zersetzendes Werk bis in Beziehungen hineinreicht. Das fängt der Film auch formal über die Musik ein, während Kamera und Schnitt demonstrativ das Alltägliche betonen. Indem das Geschehen explizit an deutschen Schauplätzen inszeniert wird, flicht der Film zudem eine explizite Warnung vor totalitären Kräften ein, die nicht auf türkische Verhältnisse begrenzt ist. - Ab 14.

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Di 16. Juni 17.30 und 20 Uhr
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Nouvelle Vague (2025)

Biopic

Regie: Richard Linklater

mit: Guillaume Marbeck (Jean-Luc Godard) · Zoey Deutch (Jean Seberg) · Aubry Dullin (Jean-Paul Belmondo) · Matthieu Penchinat (Raoul Coutard) · Adrien Rouyard (François Truffaut)

Frankreich/USA 2025 | 106 Minuten | ab 12

Ende der 1950er-Jahre herrscht im französischen Kino Aufbruchstimmung. Als Teil der „Nouvelle Vague“ drehen zahlreiche junge Regisseure ihre ersten Arbeiten. Auch der Filmkritiker Jean-Luc Godard kann einen Produzenten sowie das Hollywood-Starlet Jean Seberg für sein Projekt um einen flüchtenden Dieb gewinnen. Die Dreharbeiten verlaufen jedoch höchst unorthodox. Eine mit großer Sorgfalt umgesetzte Komödie über die Entstehung von Godards bahnbrechendem Debüt „Außer Atem“, in der durch ein verblüffendes Casting, Schwarz-weiß-Ästhetik und handwerkliche Perfektion die damalige Zeit wiedererweckt wird. Der Film lotet die berühmten Figuren nicht sehr tief aus, reißt in seiner Bewunderung für die „Nouvelle Vague“ aber mit und feiert künstlerische Freiheit als Voraussetzung für innovatives Kino. - Ab 14.

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Di 23. Juni 17.30 und 20 Uhr
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Der Magier im Kreml

Drama

Regie: Olivier Assayas

mit: Paul Dano (Wadim Baranow) · Jude Law (Wladimir Putin) · Alicia Vikander (Ksenia) · Tom Sturridge (Dmitri Sidorow) · Jeffrey Wright (Rowland)

USA/Großbritannien/Frankreich 2025 | 146 Minuten | ab 12

Zur Zeit des Ukraine-Kriegs trifft sich ein US-Journalist mit einem Mann, der bei Wladimir Putins Aufstieg zur Macht eine wichtige Rolle spielte. Aus der russischen Aufbruchsstimmung der 1990er-Jahre hat ihn sein Weg schließlich in den inneren Zirkel des Kremls geführt, wo politische Strategie, mediale Inszenierung und Intrigen ineinandergreifen. Der Historienfilm führt in der schwer durchschaubaren Hauptfigur reale Vorbilder zusammen und bietet eine facettenreiche Analyse, an welchen Stellschrauben der Macht gedreht wurde, um Russlands politisches System mit Putin an der Spitze neu zu justieren. Als Mischung aus Politthriller und Geschichtslektion überzeugt er durch Tempo, Ausstattung und die Analyse eines spezifisch russischen „Advokaten des Teufels“. - Sehenswert ab 16.

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Fr 26. Juni 19 Uhr
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Kino unterm Sternenzelt:
Blues Brothers

Open-Air-Kino in der Kalkberg-Oase.

Freier Eintritt / Hutsammlung

In Kooperation mit der Stadt Bad Segeberg

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Di 30. Juni 17.30 und 20 Uhr
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Friedas Fall

Drama

Regie: Maria Brendle

mit: Julia Buchmann (Frieda Keller) · Stefan Merki (Walter Gmür) · Rachel Braunschweig (Erna Gmür) · Maximilian Simonischek (Arnold Janggen) · Liliane Amuat (Bertha Keller-Iselin)

Schweiz 2024 | 107 Minuten | ab 16

1904 wird in einem Wald die Leiche eines Kindes entdeckt. Die Mutter gesteht, ihren Sohn getötet zu haben. Nach ihrer Verhaftung entwickelt sich der Prozess zu einem Justizskandal, in dem es zwischen Staatsanwalt und Verteidiger zu erbitterten Auseinandersetzungen um Recht und Gerechtigkeit kommt. Das historische Drama rekapituliert den Fall Schweizer Kindsmörderin Frieda Keller, die aus Verzweiflung und bitterer Not ihren Sohn tötete. Ein sorgfältig inszenierter Film, der die Schuldfrage auf die gesellschaftlichen Verhältnisse ausdehnt und die rigorose patriarchale Ordnung für die Tat mitverantwortlich macht. - Ab 16.

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Di 7. Juli 17.30 und 20 Uhr
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Die reichste Frau der Welt

Drama

Regie: Thierry Klifa

mit: Isabelle Huppert (Marianne Farrère) · Laurent Lafitte (Pierre-Alain Fantin) · Marina Foïs (Frédérique Spielman) · Raphaël Personnaz (Jérôme Bonjean) · André Marcon (Guy Farrère)

Frankreich/Belgien 2025 | 123 Minuten | ab 12

Die immens reiche, gelangweilte Erbin eines Kosmetikkonzerns lernt einen Fotografen kennen, der sich mit Charme und Dreistigkeit ihre Gunst erwirbt. Durch die Zuneigung für den lebenslustigen Mann blüht die Milliardärin auf und nimmt auch den Zwist mit ihrer Tochter in Kauf, die mit Anzeige und Entmündigung droht, da ihr die großzügigen Geldgeschenke für den Parvenu gegen den Strich gehen. Eine von der Bettencourt-Affäre inspirierte, treffsichere Gesellschaftssatire auf die abgehobene französische Oberschicht mit einer zwischen Härte und Zerbrechlichkeit schwankenden Hauptfigur. Mit pointierten Dialogen und Anleihen beim Stil von Claude Chabrol entfaltet sich ein hintergründiges komödiantisches Familiendrama. - Ab 14.

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Di 14. Juli 17.30 und 20 Uhr
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Nachbeben (2025)

Drama

Regie: Zinnini Elkington

mit: Özlem Saglanmak (Alex) · Trine Dyrholm (Camilla) · Mathilde Arcel (Emilie) · Olaf Johannessen (Esben) · Anders Matthesen (Karl)

Dänemark 2025 | 92 Minuten | ab 12

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