Filmkunst in Bad Segeberg

Dienstag ist Filmkunsttag

Die Uhrzeiten sind in der Regel: 17 und 20 Uhr (bitte sicherheitshalber vorher auf der Kinoseite nachschauen). Alle Filme laufen im CinePlanet5 Bad Segeberg.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

Di 4. Juni, 17 und 20 Uhr
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Priscilla

Biopic

Regie: Sofia Coppola

mit: Cailee Spaeny (Priscilla Beaulieu Presley) · Jacob Elordi (Elvis) · Dagmara Dominczyk (Ann Beaulieu) · Ari Cohen (Captain Beaulieu) · Jorja Cadence (Patsy Presley)

USA/Großbritannien/Italien 2023 | 113 Minuten | ab 12

Ein biografisches Drama über Priscilla Presley und ihre Beziehung zu Elvis Presley, angefangen beim Kennenlernen 1959 in Deutschland über den Umzug nach Graceland bis zur Hochzeit 1967, gefolgt von der Scheidung 1973. Die Liebe, die als romantischer Mädchentraum beginnt, kippt in der Isolation von Graceland zunehmend in ein beklemmendes Wechselbad der Gefühle. Ein in sanften Pastelltönen gehaltenes, auf ruhige Weise gleichwohl sehr präzises Porträt einer zerstörerischen Beziehung, aus der sich die Protagonistin in einem langsamen Emanzipationsprozess löst. In der Titelrolle bewundernswert gespielt, überzeugt der Film auch durch seine Ausstattung, die die verschiedenen Milieus kontrastreich porträtiert. - Sehenswert ab 14.

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Di 11. Juni, 17 und 20 Uhr
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Poor Things

Drama

Regie: Yorgos Lanthimos

mit: Emma Stone (Bella Baxter) · Mark Ruffalo (Duncan Wedderburn) · Willem Dafoe (Dr. Godwin Baxter) · Ramy Youssef (Max McCandles) · Jerrod Carmichael (Harry Astley)

USA/Irland/Großbritannien 2023 | 142 Minuten | ab 16

In einem fiktionalisierten viktorianischen England hat ein Wissenschaftler aus dem Körper einer Toten und dem Gehirn eines Babys eine junge Frau erschaffen, deren Entwicklung er in der Isolation seines Anwesens beobachtet. Je mehr die Kreatur lernt, umso weniger will sie sich mit ihrem Dasein als Studienobjekt zufriedengeben. Nachdem sie ihre Sexualität entdeckt, emanzipiert sie sich aus den patriarchalen Strukturen ihres „Gott-Vaters“, aber auch ihres Liebhabers und anderer Männer. Ein durch und durch sexpositiver Retro-Science-Fiction-Film, der pointiert-komisch, aber auch klug-poetisch über die Conditio humana reflektiert. Explizit sind dabei weniger die zahlreichen Sexszenen als das Selbst-Erklärende einer in sich geschlossenen Welt, der es bei aller Komik und feministischen Kraft aber an Ambiguität und Imperfektion mangelt. - Ab 16.

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