Filmkunst in Bad Segeberg

WeltMeisterliche Film mit LINSE-Filmen

Das CinePlanet hat zur WM eine Filmreihe initiiert, in der auch einige der LINSE-Filme nochmal zu sehen sein werden. Filme und Spieltage finden sie auf der Programmseite des CinePlanet.

Dienstag ist Filmkunsttag

Seit einigen Jahren kooperiert die Linse mit dem Filmabspielring. Diese Zusammenarbeit ermöglicht uns wöchentlich Filmkunstfilme nach Segeberg zu holen, ohne jede Woche wieder bangen zu müssen, ob auch genügend Leute kommen. Dienstag ist der Filmkunsttag in Segeberg und die Uhrzeiten sind fest: 17.30 und 20 Uhr.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag wird es einzelne Filme geben, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

Di 19. Juni 17.30 und 20 Uhr
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Shape of Water

Drama | Fantasyfilm

Regie: Guillermo del Toro

mit: Sally Hawkins (Elisa Esposito) · Michael Shannon (Strickland) · Richard Jenkins (Giles) · Doug Jones (Amphibienmann) · Michael Stuhlbarg (Hoffstetler)

USA 2017, ab 16, 123 min.

Eine gehörlose Putzfrau freundet sich in den frühen 1960er-Jahren in einem US-Geheimlabor mit einem Amphibienwesen an, das dort gefangen gehalten wird. Mit Hilfe einer Kollegin und ihres Nachbarn will sie den Wassermann aus den Händen des Militärs befreien. Das an Jack Arnolds B-Monsterfilm „Der Schrecken des Amazonas“ (1954) angelehnte Drama glänzt durch poetische Erfindungskraft, eine raffinierte Dramaturgie und grandiose Darsteller. Mit Poesie und Liebe soll darin der Zynismus kalter Bürokraten überwunden werden. Ein märchenhaftes Filmjuwel, das durch sein historisches Setting und ein simples Gut-Böse-Schema aber kaum kritisches Potenzial entfaltet.

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Di 26. Juni 17.30 und 20 Uhr
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Zwei Herren im Anzug

Drama | Historienfilm | Literaturverfilmung

Regie: Josef Bierbichler

mit: Josef Bierbichler (Pankraz / Seewirt) · Martina Gedeck (Theres) · Simon Donatz (junger Pankraz / erwachsener Semi) · Irm Hermann (Philomena) · Sarah Camp (Hertha)

Deutschland 2017, ab 12, 139 min.

Im Sommer 1984 sitzen ein Wirt und sein erwachsener Sohn nach der Beerdigung der Mutter im Gasthaus der Familie am See zusammen. Stockend entspinnt sich zwischen den Männern ein Gespräch, über das Verhältnis zueinander und die Vergangenheit von drei Generationen der Familie und was davon noch in Erinnerung ist. Eine wuchtige, mitunter lakonisch-komische Familiensaga von und mit Josef Bierbichler aus dem bäuerlich-katholischen Milieu Süddeutschlands. Aus den verschiedenen Geschichten verdichtet sich ein Zeitengemälde, das tief in Bayern verortet und zugleich universell ist und u.a. von der Nazivergangenheit, Bigotterie, dem Bruch zwischen den Generationen und den Nachwirkungen von Missbrauch handelt.

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