Filmkunst in Bad Segeberg

Dienstag ist Filmkunsttag

Die Uhrzeiten sind in der Regel: 17 und 20 Uhr (bitte sicherheitshalber vorher auf der Kinoseite nachschauen). Alle Filme laufen im CinePlanet5 Bad Segeberg.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

Di 5. März, 17 und 20 Uhr
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Anatomie eines Falls

Drama

Regie: Justine Triet

mit: Sandra Hüller (Sandra) · Swann Arlaud (Vincent) · Milo Machado-Graner (Daniel) · Antoine Reinartz (Staatsanwalt) · Samuel Theis (Samuel)

Frankreich 2023 | 151 Minuten | ab 12

Nachdem der Mann einer bekannten Schriftstellerin auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist und der gemeinsame blinde Sohn nur bedingt als Zeuge taugt, gerät die Autorin unter Mordverdacht und wird angeklagt. Der Film greift zwar teilweise auf Elemente aus Krimis und Gerichtsdramen zurück, widmet sich im Kern aber mit analytischer Präzision der Verzerrung der Wirklichkeit, die durch Interpretationen, unterschiedliche Perspektiven und selektive Wahrnehmung entsteht. Eine glänzend gespielte, geduldig inszenierte und konsequent ambivalent gehaltene Reflexion über die Unmöglichkeit allgemeingültiger Wahrheit und eindeutiger moralischer Urteile. - Sehenswert ab 16.

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Di 12. März, 17 und 20 Uhr
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Monsieur Blake zu Diensten

Drama

Regie: Gilles Legardinier

mit: John Malkovich (Andrew Blake) · Fanny Ardant (Nathalie) · Émilie Dequenne (Odile) · Eugénie Anselin (Manon) · Philippe Bas (Magnier)

Frankreich/Luxemburg 2023 | 110 Minuten | ab 0

Ein britischer Unternehmer steckt in einer tiefen Sinnkrise. Auf einer Reise an den Ort, an dem er seine verstorbene Ehefrau kennenlernte, möchte er an alte Erinnerungen anknüpfen und neue Kraft schöpfen. Durch eine Verwechslung findet er sich in dem französischen Schloss aber unversehens in der Rolle des Butlers wieder und trägt in dieser Funktion zu lebensverändernden Aktionen bei. Ein ebenso betulicher wie sentimentaler Film über kulturelle Eigenheiten, Verlust und neuen Lebensmut. Einfallslos inszeniert, spielt er in einem höchst realitätsfernen Setting und flirtet mit zahlreichen Genres, ohne nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. - Ab 14.

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