Filmkunst in Bad Segeberg

Dienstag ist Filmkunsttag

Die Uhrzeiten sind in der Regel: 17 und 20 Uhr (bitte sicherheitshalber vorher auf der Kinoseite nachschauen). Alle Filme laufen im CinePlanet5 Bad Segeberg.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

Di 27. Februar, 17 und 20 Uhr
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The Quiet Girl

Drama

Regie: Colm Bairéad

mit: Catherine Clinch (Cáit) · Carrie Crowley (Eibhlín Cinnsealach) · Andrew Bennett (Seán Cinnsealach) · Michael Patric (Athair Cháit) · Kate Nic Chonaonaigh (Máthair Cháit)

Irland 2022 | 96 Minuten | ab 12

Als erneut Nachwuchs ins Haus steht, wird ein von der Familie vernachlässigtes irisches Mädchen über die Sommerferien zu Verwandten geschickt. Dort erfährt es eine Wärme und Zuneigung, die es aus seiner schmerzhaften Erstarrung befreien. Und doch gibt es auch in der Idylle der irischen Provinz Schmerz und Verlust. Der leise, zurückhaltende Film über eine Kindheit und die Poesie eines Sommers benötigt nur wenige Dialoge und nähert sich mit sensibler Bildsprache der Wahrnehmung seiner Hauptfigur an. Wohltuend unaufdringlich fügt das Drama dem Kino eine seltene Erzählung über die Perspektive eines jungen Mädchens hinzu. - Sehenswert ab 14.

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Di 5. März, 17 und 20 Uhr
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Anatomie eines Falls

Drama

Regie: Justine Triet

mit: Sandra Hüller (Sandra) · Swann Arlaud (Vincent) · Milo Machado-Graner (Daniel) · Antoine Reinartz (Staatsanwalt) · Samuel Theis (Samuel)

Frankreich 2023 | 151 Minuten | ab 12

Nachdem der Mann einer bekannten Schriftstellerin auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist und der gemeinsame blinde Sohn nur bedingt als Zeuge taugt, gerät die Autorin unter Mordverdacht und wird angeklagt. Der Film greift zwar teilweise auf Elemente aus Krimis und Gerichtsdramen zurück, widmet sich im Kern aber mit analytischer Präzision der Verzerrung der Wirklichkeit, die durch Interpretationen, unterschiedliche Perspektiven und selektive Wahrnehmung entsteht. Eine glänzend gespielte, geduldig inszenierte und konsequent ambivalent gehaltene Reflexion über die Unmöglichkeit allgemeingültiger Wahrheit und eindeutiger moralischer Urteile. - Sehenswert ab 16.

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