Filmkunst in Bad Segeberg

Dienstag ist Filmkunsttag – und bald auch der Donnerstag

Bisher war nur der Dienstag Filmkunsttag in Segeberg. Ab Ende September kommt auch der Donnerstag dazu. Die Uhrzeiten sind an beiden Tagen: 17.30 und 20 Uhr.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

Do 5. Dezember und Di 10. Dezember 17.30 und 20 Uhr
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Once Upon a Time in Hollywood

Buddy-Movie

Regie: Quentin Tarantino

mit: Leonardo DiCaprio (Rick Dalton) · Brad Pitt (Cliff Booth) · Margot Robbie (Sharon Tate) · Emile Hirsch (Jay Sebring) · Margaret Qualley (Pussycat)

USA 2019 | 161 Minuten | ab 16

Im Jahr 1969 neigt sich die Karriere eines amerikanischen Western-Darstellers ihrem Ende zu, sodass er sich samt seines langjährigen Stuntmans und besten Freundes für einen Italo-Western verpflichten lässt. Bei ihrer Rückkehr nach Hollywood geraten sie in das Massaker der Manson-Family auf dem benachbarten Besitz der Schauspielerin Sharon Tate. Eine legendenhafte Darstellung der späten 1960er-Jahre in einem akribisch rekonstruierten Hollywood, bei dem die Realität in Gestalt des Charles-Manson-Clans extrem gewalttätig in die Story einbricht, aber ebenfalls einen alternativen Ausgang erhält. Von Quentin Tarantino als Buddy-Movie alten Schlages und zugleich als mäanderndes Kaleidoskop von Ort und Zeit in zahlreichen Vignetten virtuos und vieldeutig inszeniert. - Sehenswert ab 16.

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Do 12. Dezember und Di 17. Dezember 17.30 und 20 Uhr
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Tel Aviv on Fire

Drama

Regie: Sameh Zoabi

mit: Kais Nashif (Salam Abbass) · Lubna Azabal (Tala / Manal aka Rachel) · Yaniv Biton (Kommandant Assi Tzur) · Maisa Abd Elhadi (Mariam) · Nadim Sawalha (Bassam)

Luxemburg/Belgien/Israel/Frankreich 2018 | 101 Minuten | ab 6

Schwarze Komödie um den Autor einer palästinensischen Fernsehserie, der den Anweisungen eines israelischen Militärs folgen muss und teils absurde Entwicklungen in die Vorabend-Serie um eine palästinensische Spionin zwischen zwei Männern hineinschreibt. Die Doppelung zwischen Handlungs- und Film-im-Film-Ebene bietet viel Raum für illustre Verwicklungen und entwirft kurzweilig-spielerische Alternativen zur realen politischen Situation. Der charmanten Mediensatire mangelt es allerdings mitunter an Präzision und einer klaren Konturierung der Figuren. - Ab 14.

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