Filmkunst in Bad Segeberg

Dienstag ist Filmkunsttag – und bald auch der Donnerstag

Bisher war nur der Dienstag Filmkunsttag in Segeberg. Ab Ende September kommt auch der Donnerstag dazu. Die Uhrzeiten sind an beiden Tagen: 17.30 und 20 Uhr.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

Do 14. November und Di 19. November 17.30 und 20 Uhr
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Der unverhoffte Charme des Geldes

Drama

Regie: Denys Arcand

mit: Alexandre Landry (Pierre-Paul Daoust) · Maripier Morin (Camille Lafontaine) · Pierre Curzi (Maître Wilbrod Taschereau) · Rémy Girard (Sylvain "The Brain" Bigras) · Maxim Roy (Carla McDuff)

Kanada 2018 | 122 Minuten | ab 12

Ein Lieferwagenfahrer aus Montréal kommt durch einen Zufall an eine gewaltige Summe Bargeld. Während sich ihm die Kriminellen der Stadt und die Polizei an die Fersen heften, sinnt der gebildete Philanthrop nach Wegen, um das Geld an Mittellose zu verteilen. Das moderne Gaunermärchen verwandelt klassische Genre-Topoi sukzessive in ein Amalgam aus Satire und moralphilosophisches Traktat, das die eigene Großzügigkeit aber penetrant in den Vordergrund rückt und in seinem gesellschaftskritischen Ethos schlicht antiquiert wirkt. - Ab 14.

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Do 21. November und Di 26. November 17.30 und 20 Uhr
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Es gilt das gesprochene Wort

Drama

Regie: Ilker Çatak

mit: Anne Ratte-Polle (Marion) · Oğulcan Arman Uslu (Baran) · Godehard Giese (Raphael) · Özgür Karadeniz (Ferdi) · Jörg Schüttauf (Mark)

Deutschland/Frankreich 2019 | 122 Minuten | ab 12

Eine deutsche Pilotin nimmt sich eine Auszeit von einer Beziehung und lässt sich an der türkischen Riviera von einem Gigolo umwerben. Als der sie um eine Scheinehe bittet, damit er in Deutschland leben kann, willigt sie kurzerhand ein. Wider Erwarten entwickelt sich daraus eine große, leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen. Das vielschichtige Drama lebt von lebensechten, sehr bissigen Dialogen und komplexen, detailgenau entworfenen Figuren, die von zwei außergewöhnlich gut harmonierenden Darstellern mit viel Leben gefüllt werden. Untergründig geht es dabei auch um aktuelle Themen wie Integration und Identität. - Sehenswert ab 14.

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