Die Uhrzeiten sind in der Regel: 17 und 20 Uhr (bitte sicherheitshalber vorher auf der Kinoseite nachschauen). Alle Filme laufen im CinePlanet5 Bad Segeberg.
Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag gibt es einzelne Filme, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.
Drama
Regie: Ildikó Enyedi
mit: Tony Leung Chiu-Wai (Tony) · Luna Wedler (Grete) · Enzo Brumm (Hannes) · Marlene Burow (Gundula) · Sylvester Groth (Anton)
Ungarn/Frankreich/Deutschland 2025 | 147 Minuten | ab 6
Als 2020 die Corona-Pandemie ausbricht, sitzt ein asiatischer Neurowissenschaftler auf dem Campus der Uni Marburg fest. In der Isolation wendet er sich, inspiriert von einem alten Gingkobaum im Botanischen Garten, der Wahrnehmung und Kommunikation von Pflanzen zu. Seine Geschichte wird mit zwei anderen Schicksalen verquickt, deren Zeuge der prächtige Baum wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts kämpft eine Botanik-Studentin mit patriarchalen Vorurteilen, und in den 1970er-Jahren lernt ein Student eine Kommilitonin kennen, die sich für die Kommunikation von Pflanzen begeistert. Der mit 35mm- und 16mm-Material sowie digital gedrehte Film verschränkt diese Zeitebenen zu einem zarten Hohelied auf die Fähigkeit, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu erkennen und neugierig nach einer Horizonterweiterung zu streben. Dabei glänzt er mit einer durchdachten Bildsprache und mit einem feinen Sinn für Humor. - Sehenswert ab 14.
Biopic
Regie: Chloé Zhao
mit: Jessie Buckley (Agnes) · Paul Mescal (William Shakespeare) · Joe Alwyn (Bartholomew) · Emily Watson (Mary) · Sam Woolf (Bernardo)
Großbritannien/USA 2025 | 126 Minuten | ab 12
Anfang 1580er-Jahre erhört Agnes Hathaway aus der kleinen Stadt Stratford-upon-Avon das Werben des Lateinlehrers William Shakespeare und bekommt mit ihm drei Kinder. Auch wenn sich der angehende Bühnenautor oft in London aufhält, verläuft das Familienleben glücklich, bis der Sohn Hamnet an der Pest stirbt. Die Trauer verarbeitet Shakespeare in seinem Drama „Hamlet“. Das großartig fotografierte und in den Hauptrollen eindringlich gespielte Melodram imaginiert das Ehe- und Familienleben Shakespeares sowie dessen fiktionale Verarbeitung. Bisweilen wird dabei aber etwas viel Schicksals- und Todessymbolik bemüht, um die tragische Geschichte emotional zu grundieren. - Ab 14.