Das Programm

Alle Filme laufen im CinePlanet5, Oldesloer Straße 34, Bad Segeberg (Tel.: 04551-7100).
Di 26. September 17.30 und 20 Uhr
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Monsieur Pierre geht online

Komödie

Regie: Stéphane Robelin

mit: Pierre Richard (Pierre), Yaniss Lespert (Alex), Fanny Valette (Flora), Stéphane Bissot (Sylvie), Stéphanie Crayencour (Juliette), Gustave Kervern (Bernard), Macha Méril (Marie), Pierre Kiwitt (David), Philippe Chaine (Produzent), Anna Bederke (Madeleine)

Frankreich/Deutschland/Belgien, 2017, 101 min.

Prädikat: besonders wertvoll

Ein zurückgezogen lebender 80-Jähriger erhält von seiner Tochter einen Computer und findet wider Erwarten Gefallen an ihm, vor allem auch weil er über ein Online-Portal Kontakt zu einer einsamen Frau aufnimmt. Ein Rendezvous mit ihr erweist sich freilich als schwierig, weil er sich mit Alter und Bild seines jungen Computerlehrers angemeldet hat.

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Di 3. Oktober 17.30 und 20 Uhr
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Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Dokumentarfilm

Regie: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser

Deutschland, 2017, 130 min.

Die Freiburger Globetrotter Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser brechen im Frühjahr 2013 auf, um zu Fuß oder per Anhalter die Welt zu umrunden und sie mit allen Sinnen aufzunehmen. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen füllen abwechslungsreich den dokumentarischen Film, der in der Überfülle an Impressionen mitunter zwar wie eine Diashow in Bewegtbildern anmutet, zugleich aber ein ansteckend positives, Mut machendes Bild der Erde und ihrer Bewohner entwirft. Zur Weltoffenheit und Neugier der Reisenden gehört auch, dass sie eigene Vorurteile revidieren und verdeutlichen, dass man selbst nach 100.000 Kilometern immer noch sehr wenig von der Welt gesehen hat. - Sehenswert

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Di 10. Oktober 17.30 und 20 Uhr
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Ein Tag wie kein anderer

Tragikomödie

Regie: Asaph Polonsky

mit: Shai Avivi (Eyal Spivak), Evgenia Dodina (Vicky Spivak), Tomer Kapon (Zooler), Alona Shauloff (Bar), Uri Gavriel (Refael), Sharon Alexander (Shmulik Zooler), Carmit Mesilati-Kaplan (Keren Zooler)

Israel, 2016, ab 6, 98 min.

Ein israelisches Ehepaar hat seinen 25-jährigen Sohn zu Grabe tragen müssen und beschreitet nach der siebentägigen Trauerzeit unterschiedliche Wege, um mit dem Verlust umzugehen. Während sich die Frau in ihre Arbeit als Grundschullehrerin flüchtet, weiß der Mann nicht, wohin mit sich und seinen Gefühlen und macht sich gemeinsam mit einem Nachbarjungen über die Cannabis-Medizin des Toten her. Tragikomödie mit komisch-absurden Seiten, die zwischen irrem Lachen und depressiver Lethargie um Bewältigung ringt.

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Di 17. Oktober 17.30 und 20 Uhr
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The Dinner

Drama

Regie: Oren Moverman

mit: Richard Gere (Stan Lohman), Laura Linney (Claire Lohman), Steve Coogan (Paul Lohman), Rebecca Hall (Katelyn Lohman), Chloë Sevigny (Barbara Lohman), Charlie Plummer (Michael Lohman), Seamus Davey-Fitzpatrick (Rick Lohman), Miles J. Harvey (Beau Lohman), Michael Chernus (Dylan Heinz), Adepero Oduye (Nina)

USA, 2017, ab 12, 121 min.

Zwei gutsituierte Brüder und ihre Ehefrauen treffen sich in einem Nobelrestaurant, um über ein heikles Thema zu diskutieren: Die Söhne beider Paare haben ein Verbrechen begangen, nun müssen die Eltern entscheiden, ob sich die Jungen der Polizei stellen sollen oder ob alles vertuscht werden soll. Die Verfilmung des niederländischen Romans „Angerichtet“ von Herman Koch pendelt zwischen Restaurant-Szenen und Rückblenden und breitet den moralischen Konflikt vielschichtig zwischen Satire und Drama aus. Dabei überträgt die Inszenierung den Stoff auf US-amerikanische Verhältnisse und deutet ihn als Abgesang auf die liberale Elite des Landes. - Sehenswert

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Di 24. Oktober 17.30 und 20 Uhr
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Jahrhundertfrauen

Drama Komödie

Regie: Mike Mills

mit: Annette Bening (Dorothea Fields), Greta Gerwig (Abbie), Elle Fanning (Julie), Billy Crudup (William), Lucas Jade Zumann (Jamie), Alison Elliott (Julies Mutter), Thea Gill (Abbies Mutter), Olivia Hone (Julies Schwester), Waleed Zuaiter (Charlie), Alia Shawkat (Trish)

USA, 2016, 119 min.

Eine alternde, alleinerziehende Mutter im kalifornischen Küstenstädtchen Santa Barbara fühlt sich von den Anforderungen der Pubertät ihres spät geborenen, 15-jährigen Sohns überfordert und bittet die beiden Mitbewohnerinnen ihres viktorianischen Anwesens um Hilfe. Eine humorvolle und bewegende, ebenso eigenwillig wie meisterhaft inszenierte Annäherung an das Enigma des Mutterseins. Getragen von der vorzüglichen Hauptdarstellerin, aber auch von profiliert interpretierten Nebenrollen fesselt die Beschreibung der Mutter-Sohn-Beziehung vor dem Hintergrund einer sich verändernden Gesellschaft. - Sehenswert

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Di 31. Oktober 17.30 und 20 Uhr
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Das Gesetz der Familie

Drama Gangsterfilm Kriminalfilm

Regie: Adam Smith

mit: Michael Fassbender (Chad Cutler), Brendan Gleeson (Colby Cutler), Lyndsey Marshal (Kelly Cutler), Georgie Smith (Tyson Cutler), Rory Kinnear (P.C. Lovage), Killian Scott (Kenny), Sean Harris (Gordon Bennett), Kingsley Ben-Adir (Sampson), Barry Keoghan (Windows), Anastasia Hille (Mrs. Crawley), Tony Way (Norman), Peter Wight (Hundebesitzer)

Großbritannien, 2016, ab 16, 99 min.

Ein Clan irischer Travellers lebt in einer Wohnwagensiedlung in der noblen englischen Grafschaft Gloucestershire. Unangefochten bestimmt der gerissene Patriarch das Wohl eines jeden Mitglieds, bis sich sein erwachsener Sohn gegen ihn und seine kriminellen Machenschaften stellt, weil er für seine eigenen Kinder Schulbildung und bürgerliche Normalität ersehnt. Furioses, vorzüglich gespieltes Vater-Sohn-Drama über drei Generationen hinweg. Unterhaltsam inszeniert mit rasanten Verfolgungsjagden und überdreht komischen Momenten, stellt der Film zugleich auch existenzielle Fragen nach Fluch und Segen familiärer Bindung, Freiheit und Loyalität. - Sehenswert

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Di 7. November 17.30 und 20 Uhr
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Beuys

Dokumentarfilm Künstlerporträt

Regie: Andres Veiel

Deutschland, 2017, 107 min.

Porträt des Künstlers Joseph Beuys (1921-1986), der mit seinen häufig aus Fett und Filz gestalteten Installationen nicht nur die kulturelle Öffentlichkeit aufwühlte, sondern auch mit seinen politischen Interventionen für Aufsehen sorgte. Beuys’ ikonische Erscheinung und seine Streitbarkeit machten ihn zum begehrten Objekt der Medien, was der materialreiche, in einem langen Konzentrationsprozess entstandene Dokumentarfilm dazu nutzt, den „ganzen“ Beuys vorzustellen. Die collagenartige Gestaltung erzeugt eine große Unmittelbarkeit, die den historischen Abstand aufhebt und Beuys’ Werk ebenso wie seine Botschaft für die Gegenwart erschließt. - Sehenswert

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Di 14. November 17.30 und 20 Uhr
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A United Kingdom

Biopic Drama Liebesfilm

Regie: Amma Asante

mit: David Oyelowo (Seretse Khama), Rosamund Pike (Ruth Williams), Jack Davenport (Sir Alistair Canning), Tom Felton (Rufus Lancaster), Laura Carmichael (Muriel Williams), Terry Pheto (Naledi Khama), Jessica Oyelowo (Lady Lilly Canning), Arnold Oceng (Charles), Anton Lesser (Premierminister Attlee), Anastasia Hille (Dot Williams), Jack Lowden (Tony Benn), Nicholas Lyndhurst (George Williams), Charlotte Hope (Olivia Lancaster), Vusi Kunene (Tshekedi Khama)

Großbritannien/Tschechien/USA, 2016, ab 6, 111 min.

Die englische Büroangestellte Ruth Williams verliebt sich 1947 in den schwarzen Jura-Studenten Seretse Khama, der als Thronnachfolger von Bechuanaland (dem heutigen Botswana) an seiner weißen Freundin auch dann noch festhält, als die britische Regierung und seine Stammesoberen ihn zu einem Abbruch der Beziehung drängen. Nach einer wahren Begebenheit überlebensgroß und märchenhaft erzählte Liebesgeschichte, getragen von hervorragenden Hauptdarstellern. Zugleich erzählt der Film von der Geburt eines Landes und vom alltäglichen Rassismus in Großbritannien und Afrika.

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Di 21. November 17.30 und 20 Uhr
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Paris kann warten

Drama Komödie Liebesfilm

Regie: Eleanor Coppola

mit: Diane Lane (Anne Lockwood), Arnaud Viard (Jacques Clément), Alec Baldwin (Michael Lockwood), Elise Tielrooy (Martine), Elodie Navarre (Carole), Serge Onteniente (Mechaniker), Pierre Cuq (Philippe), Cédric Monnet (Museumswärter)

USA, 2017, 93 min.

Die Frau eines US-amerikanischen Filmproduzenten soll nach dem Festival in Cannes von einem französischen Geschäftspartner nach Paris chauffiert werden. Der Bonvivant umgarnt sie auf ihrer tagelangen Reise mit landschaftlichen und kulinarischen Höhepunkten der Provence, was sie geduldig über sich ergehen lässt.

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