Das Programm

Alle Filme laufen im CinePlanet5, Oldesloer Straße 34, Bad Segeberg (Tel.: 04551-7100).
Di 28. November 17.30 und 20 Uhr
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Die Nile Hilton Affäre

Thriller

Regie: Tarik Saleh

mit: Fares Fares (Noredin), Mari Malek (Salwa), Yasser Ali Maher (Kanal Mostafa), Ahmed Selim (Hatem Shafiq), Slimane Dazi (Mann mit grünen Augen), Hania Amar (Gina), Hichem Yacoubi (Nagy), Mohamed Yousry (Momo), Ger Duany (Clinton), Emad Ghoniem (Khalil)

Schweden/Deutschland/Dänemark/Frankreich 2017, ab 12, 111 min.

Kurz vor der ägyptischen Revolution 2011 wird in einem Hotel eine Sängerin mit lockerem Lebenswandel ermordet. Der ermittelnde korrupte Polizist wird von seinen Vorgesetzten bei der Aufklärung des Falls behindert, wodurch er zunehmend auf Konfrontation mit dem moralisch verdorbenen System im Land geht. Ein vor dem Hintergrund des Arabischen Frühlings spielender Thriller.

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Di 5. Dezember 17.30 und 20 Uhr
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Körper und Seele

Drama Liebesfilm

Regie: Ildikó Enyedi

mit: Alexandra Borbély (Mária), Géza Morcsányi (Endre), Réka Tenki (Klára), Zoltán Schneider (Jenö), Ervin Nagy (Sándor), Itala Békés (Zsóka), Tamás Jordán (Marias Therapeut), Éva Bata (Jenös Frau), Pál Mácsai (Detektiv), Zsuzsa Járó (Zsusza), Nóra Rainer-Micsinyei (Sári)

Ungarn, 2017 , 12 ab , 116 min. Berlin 2017: Goldener Bär

Der introvertierte Finanzdirektor eines Schlachthofs und eine autistisch erscheinende Qualitätsprüferin erfahren durch Zufall von identischen Träumen, in denen sie als Hirsche durch einen friedlichen Wald wandeln. Diese Erkenntnis führt die beiden dazu, sich auch im Leben aufeinander zuzubewegen. Während der ältere Mann verdrängte Gefühlsregungen wachrufen muss, bemüht sich die Frau, dem ihr unbekannten Phänomen der Liebe mit akribischem Studium gerecht zu werden. Eine subtil entwickelte Romanze in fein komponierten Bildern, die mit großer inszenatorischer Meisterschaft und hervorragenden Darstellern von einer allmählich wachsenden Leidenschaft erzählt. Voller bezaubernder Details spürt der Film dem Wesen der Liebe nach, wobei sich surreale Momente, skurriler Humor und einfühlsame Beobachtungen die Waage halten. - Sehenswert

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Fr 12. Dezember 17.30 und 20 Uhr
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Leanders letzte Reise

Drama Roadmovie

Regie: Nick Baker-Monteys

mit: Jürgen Prochnow (Eduard Leander), Petra Schmidt-Schaller (Adele), Suzanne von Borsody (Uli), Tambet Tuisk (Lew), Artjom Gilz (Boris), Maria Kochur (Nastja), Jevgenij Sitochin (Nikolai), Natalia Bobyleva (Masha), Nina Antonowa (Ustinja), Kai Ivo Baulitz (Hermann), Kathrin Angerer (Eva), Andreas Patton (Marcus)

Deutschland, 2017 , ab 6, 107 min.

Prädikat: besonders wertvoll

Ein alter Mann reist nach dem Tod seiner Ehefrau von Berlin aus in die Ukraine, wo er während des Zweiten Weltkriegs als Wehrmachtsoffizier kämpfte und dort auch die Liebe seines Lebens gefunden hatte. Auf seiner Odyssee durch die ostukrainische Landschaft begleitet ihn widerwillig seine Enkelin, die weder etwas über die komplizierte Historie noch über den aktuellen Bürgerkrieg in der Donez-Region weiß.

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Di 19. Dezember 17.30 und 20 Uhr
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Das ist unser Land

Drama

Regie: Lucas Belvaux

mit: Émilie Dequenne (Pauline Duhez), André Dussollier (Philippe Berthier), Guillaume Gouix (Stéphane Stankowiak / Stanko), Catherine Jacob (Agnès Dorgelle), Anne Marivin (Nathalie Leclerc), Patrick Descamps (Jacques Duhez), Charlotte Talpaert (Nada Belisha), Stéphane Caillard (Victoire Vasseur), Cyril Descours (Jean-Baptiste Verhaeghe), Michel Ferracci (Dominique Orsini)

Frankreich/Belgien, 2017, ab 12, 119 min.

Zur Image-Aufbesserung will eine rechtspopulistische französische Partei eine beliebte Krankenschwester als Kandidatin in die Kommunalwahlen schicken. Die bis dahin unpolitische Frau lässt sich nach anfänglichem Zögern überreden und nimmt Konflikte mit Patienten, Freunden und Familie in Kauf, bis sie die wahre Natur ihrer Förderer zu durchschauen beginnt. Satirisches Drama, das pointiert auf den verschleierten Rassismus moderner rechter Gruppierungen und die Selbsttäuschung typischer Protestwähler abzielt. Der hervorragend gespielte Film greift aktuelle Auswüchse von Fremdenfeindlichkeit auf.

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Di 26. Dezember 17.30 und 20 Uhr
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Borg/McEnroe

Biopic Drama Sportfilm

Regie: Janus Metz

mit: Sverrir Gudnason (Björn Borg), Shia LaBeouf (John McEnroe), Stellan Skarsgård (Lennart Bergelin), Tuva Novotny (Mariana Simionescu), Ian Blackman (John McEnroe Sr.), Robert Emms (Vitas Gerulaitis), Scott Arthur (Peter Fleming), David Bamber (George Barnes), Björn Granath (Bengt Grive), Claes Ljungmark (Mats Hasselqvist)

Schweden/Dänemark/Finnland, 2017 , 103 min.

Beim Tennisturnier in Wimbledon steuerte 1980 alles auf ein Finale zwischen dem mehrfachen schwedischen Titelverteidiger Björn Borg und dem hitzköpfigen Amerikaner John McEnroe zu. Während die Medien den Zweikampf zu einem Duell von shakespeareschem Ausmaß hochstilisieren, rekapituliert das Drama mit vielen Rückblenden die teils schmerzhafte Ich-Werdung der beiden Tennisspieler, ihre Krisen, Neurosen und Erfolge.

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Di 2. Januar 2018 17.30 und 20 Uhr
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Immer noch eine unbequeme Wahrheit

Dokumentarfilm

Regie: Bonni Cohen, Jon Shenk

USA, 2017, ab 6, 98 min.

Aus den Vortragsreisen des einstigen US-Vizepräsidenten Al Gore zum Klimawandel entstand 2006 der Film „Eine unbequeme Wahrheit“. Elf Jahre später knüpft dieser Dokumentarfilm daran an und erläutert, dass sich die Lage nicht zuletzt durch die Abkehr der USA vom Klimaschutz-Abkommen verschlimmert habe. Mit eingängiger Rhetorik mahnt er zum verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und geht Gegner mit scharfen Argumenten an, wobei er sich erneut ganz auf Gores charismatische Persönlichkeit verlässt.

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Di 9. Januar 2018 17.30 und 20 Uhr
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Gelobt sei der kleine Betrüger

Drama Gefängnisfilm Komödie

Regie: Mahmoud al Massad

mit: Ahmad Thaher (Ahmad), Maher Khammash (El Mor), Odai Hijazi (Abu Wafa), Nadim Remawi (der Tote), Mahmoud al Massad (Ibrahim), Fayez Salmane el Huwaiti (Polizist Salem), Omar el Natshe (Jaloul), Soliman el Hajaya (Gefängniswärter), Nadim Mushahwar (El Bis)

Jordanien/Deutschland/Niederlande, 2016, ab 6, 87 min.

Ein jordanischer Bauunternehmer mit notorischen Geldproblemen muss wegen Unterschlagung für drei Monate in Haft. Dort überwindet er seine anfängliche Niedergeschlagenheit und entdeckt die Bequemlichkeit eines Lebens hinter Gittern, bis ihn die Ereignisse außerhalb des Gefängnisses wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Dramatische Schelmenkomödie, die vor dem Hintergrund der autoritär-korrupten Verhältnisse in Jordanien ein kafkaeskes Geschehen entfaltet. Mit dokumentarischem Anspruch gefilmt, beeindrucken vor allem die ambivalenten, hervorragend gespielten Figuren.

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Di 16. Januar 2018 17.30 und 20 Uhr
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Der Wein und der Wind

Drama Komödie

Regie: Cédric Klapisch

mit: Pio Marmaï (Jean), Ana Girardot (Juliette), François Civil (Jérémie), Jean-Marc Roulot (Marcel), María Valverde (Alicia), Yamée Couture (Océane), Karidja Touré (Lina), Florence Pernel (Chantal), Jean-Marie Winling (Anselme), Eric Caravaca (der Vater)

Frankreich, 2017, 113 min.

Eine passionierte Weinliebhaberin will das Weingut ihrer verstorbenen Eltern im Burgund weiterführen, muss aber für das Erbe eine hohe Steuersumme entrichten und sich mit ihren beiden komplizierten, extrem gegensätzlichen Brüdern auseinandersetzen. Charmanter Unterhaltungsfilm, der die Frage, was Geschwister oder eine Familie zusammenhält, mit der präzisen Beschreibung der Bewirtschaftung des Traditionsguts verbindet

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Di 23. Januar 2018 17.30 und 20 Uhr
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Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt

Komödie Literaturverfilmung Musikfilm Roadmovie

Regie: Arne Feldhusen

mit: Charly Hübner (Karl Schmidt), Detlev Buck (Ferdi), Marc Hosemann (Raimund), Annika Meier (Rosa), Bjarne Mädel (Werner Meier), Bastian Reiber (Basti), Jacob Matschenz (Holger), Sarah Bauerett (Anja), Leon Ullrich (Dubi), Jan Peter Kampwirth (Schöpfi), Sarah Viktoria Frick (Sigi), Felix Goeser (Alex), Maximilian Pekrul (Dave), Lina Beckmann (Gudrun), Therese Affolter (Dr. Selge)

Deutschland, 2017, ab 12, 111 min.

Prädikat: wertvoll

Ein Ex-Künstler, der nach einem Zusammenbruch in die Psychiatrie musste, wird 1994 von einstigen Berliner Kumpels aus der Sicherheit einer drogentherapeutischen Hamburger WG gelockt, um sie als Mädchen für alles durch die von Alkohol, Drogen und Musikexzessen geprägten Höhen und Tiefen einer Techno-Rave-Tournee durch Deutschland zu lotsen. Die famos gespielte Geschichte der turbulent-chaotischen Tour verbindet Komik und Melancholie, virtuose Sprachakrobatik und ausgelassene Albernheiten, feiert die Euphorie einer Epoche, um sie zugleich ironisch zu hinterfragen. Dabei begegnet der Film seinen Figuren mit liebevoller Menschlichkeit. - Sehenswert

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Di 30. Januar 2018 17.30 und 20 Uhr
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Logan Lucky

Actionfilm Komödie

Regie: Steven Soderbergh

mit: Channing Tatum (Jimmy Logan), Adam Driver (Clyde Logan), Daniel Craig (Joe Bang), Seth MacFarlane (Max Chilblain), Riley Keough (Mellie Logan), Katie Holmes (Bobbie Jo Logan Chapman), Katherine Waterston (Sylvia Jarrison), Hilary Swank (Sarah Grayson), Dwight Yoakam (Warden Burns), Sebastian Stan (Dayton White), Jack Quaid (Fish Bang), Brian Gleeson (Sam Bang), David Denman (Moody)

USA, 2017, ab 12, 119 min.

Ein Trucker aus West Virginia, der seine Job verloren hat, plant zusammen mit seinem Bruder und einer Handvoll skurriler Hinterwäldler eine Motorsport-Rennstrecke im Nachbarstaat North Carolina auszurauben. Der clever konzipierte Coup wird mit Lokalkolorit inszeniert, wobei die gemächliche Erzählung viel Raum für die Inspizierung des Tatorts und die Herkunft der teilweise aberwitzig besetzten Figuren lässt. Der überaus amüsante Gaunerfilm entpuppt sich als Plädoyer gegen die digitale Künstlichkeit und für eine Rückkehr zu ruhigeren, altmodischeren Zeiten.

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Di 6. Februar 2018 17.30 und 20 Uhr
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Tulpenfieber

Drama Liebesfilm Literaturverfilmung

Regie: Justin Chadwick

mit: Alicia Vikander (Sophia), Christoph Waltz (Cornelis Sandvoort), Holliday Grainger (Maria), Dane DeHaan (Jan van Loos), Judi Dench (Äbtissin), Cara Delevingne (Annetje), Zach Galifianakis (Gerrit), Tom Hollander (Dr. Sorgh), Jack O'Connell (Willem), Kevin McKidd (Johan de Bye), David Harewood (Prater), Matthew Morrison (Mattheus), Sebastian Armesto (Eduart Asmus), Michael Nardone (Daan), Douglas Hodge (Nicholas), Joanna Scanlan (Frau Overvalt), Alexandra Gilbreath (Lysbeth), Anastasia Hille (Frau Mitjins)

Großbritannien/USA, 2017, ab 6, 105 min.

Im Holland der 1630er-Jahre führt eine verarmte Waise eine glücklose Ehe mit einem wohlhabenden Kaufmann. Als sie mit einem Maler eine leidenschaftliche Affäre beginnt und ihre Magd schwanger wird, heckt sie einen abstrusen Plan aus, der für alle Seiten das Beste aus der Situation herausschlagen soll. Dabei spielt auch die Spekulationsblase des florierenden Tulpenhandels eine Rolle. Vor dem Hintergrund des historischen Tulpenfiebers üppig, zugleich aber recht konventionell inszenierter Ausstattungs- und Historienfilm, ganz zugeschnitten auf seinen Star Alicia Vikander.

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Di 13. Februar 2018 17.30 und 20 Uhr
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Zum Verwechseln ähnlich

Komödie

Regie: Lucien Jean-Baptiste

mit: Aïssa Maïga (Salimata Aloka), Lucien Jean-Baptiste (Paul Aloka), Zabou Breitman (Madame Mallet), Vincent Elbaz (Manu), Delphine Théodore (Prune), Marie-Philomène Nga (Mamita), Bass Dhem (Ousmane), Marius Benchenafi (Benjamin), Michel Jonasz (Monsieur Vidal), Naidra Ayadi (Anna)

Frankreich, 2016, 95 min.

Ein schwarzhäutiges Ehepaar aus einem Pariser Vorort adoptiert ein weißes Baby und hat schon bald mit einer Reihe von Vorbehalten zu kämpfen. Die von ausdrucksstarken Darstellern getragene Komödie lebt von der schlichten Idee einer verkehrten Welt, die rassistische Rollenzuschreibungen von Weiß und Schwarz ad absurdum führt. Der vorhersehbare, gleichwohl aber unterhaltsame Film vereint Klamauk und Karikatur mit Gesellschaftskritik und plädiert auf amüsante Weise für mehr Toleranz und Diversität in einer sich verändernden Gesellschaft.

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