Filmkunst in Bad Segeberg

Dienstag ist Filmkunsttag

Seit einigen Jahren kooperiert die Linse mit dem Filmabspielring. Diese Zusammenarbeit ermöglicht uns wöchentlich Filmkunstfilme nach Segeberg zu holen, ohne jede Woche wieder bangen zu müssen, ob auch genügend Leute kommen. Dienstag ist der Filmkunsttag in Segeberg und die Uhrzeiten sind fest: 17.30 und 20 Uhr.

Neben diesem wöchentlichen Filmkunsttag wird es einzelne Filme geben, die auch länger laufen, oder besondere Aktionen an anderen Tagen.

Der aktuelle Film

Di 24. Mai, 17.30 und 20 Uhr
Spotlight

Spotlight

Drama
Regie: Tom McCarthy
mit Mark Ruffalo (Mike Rezendes), Michael Keaton (Walter "Robby" Robinson), Rachel McAdams (Sacha Pfeiffer), Liev Schreiber (Marty Baron), John Slattery (Ben Bradlee Jr.), Brian d'Arcy James (Matt Carroll), Stanley Tucci (Mitchell Garabedian), Jamey Sheridan (Jim Sullivan), Billy Crudup (Eric MacLeish), Len Cariou (Kardinal Law)
USA 2015, 129 min.
Ein Reporter-Team der US-amerikanischen Tageszeitung „The Boston Globe“ wird von seinem neuen Chefredakteur auf Missbrauchsfälle durch katholische Priester in der Erzdiözese Boston gestoßen und deckt deren jahrzehntelange Vertuschung durch den verantwortlichen Kardinal auf. Der an tatsächlichen Vorgängen orientierte, brillant gespielte Film arbeitet detailliert den Skandal auf, wobei er inszenatorisch sensibel die Nähe zu Dokumentarfilmen sucht, ohne dadurch an Spannung und Anteilnahme zu verlieren. Vor allem ist er auch ein leidenschaftliches Plädoyer für den investigativen Printjournalismus. - Sehenswert
Di 31. Mai, 17.30 und 20 Uhr
El Clan

El Clan

Drama Kriminalfilm
Regie: Pablo Trapero
mit Guillermo Francella (Arquímedes Puccio), Peter Lanzani (Alejandro Puccio), Lili Popovich (Epifanía Puccio), Gastón Cocchiarale (Maguila Puccio), Giselle Motta (Silvia Puccio), Franco Masini (Guillermo Puccio), Antonia Bengoechea (Adriana Puccio), Stefanía Koessl (Mónica), Fernando Miró (Anibal Gordon), Juan Cruz Márquez de la Serna (Oveja Gonzalo)
Argentinien/Spanien 2015, ab 16, 110 min.
Venedig 2015, Beste Regie
Eine Großfamilie aus einem wohlhabenden Viertel von Buenos Aires führt Anfang der 1980er-Jahre nach außen hin ein unaufgeregtes Leben, während im Keller ihres Hauses reiche Entführungsopfer bangen, ob ihre Familien Lösegeld bezahlen. Als der Patriarch auch vor Mord nicht zurückschreckt, will sein ältester Sohn nicht mehr mitmachen. Das dichte Drama nach einem realen Fall entwirft ein bedrückendes Sittenbild der argentinischen Gesellschaft im Übergang von der Diktatur zur Demokratie. Inszenatorisch verwebt der doppelbödige Film Thriller-Elemente mit einer Vater-Sohn-Tragödie und liefert einen facettenreichen Kommentar zum wirtschaftlichen wie moralischen Niedergang des argentinischen Bürgertums.